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Schulsozialarbeit

 

Sprechzeiten unseres

Schulsozialarbeiters

Herr Klundt:

 

Dienstag und Mittwoch von 7:30 bis 13:00 Uhr im Haupthaus (Kanalstraße).

 

Montag und Donnerstag von 7:30 bis 13:00 Uhr in der Außenstelle (Eduard-Jost-Str.).

Schulsozialarbeit an der Carl-Orff-Realschule plus

 

Eine Momentaufnahme - von Rainer Klundt

Die Tür geht auf. Laura und Anna kommen herein: „Können wir mal mit Ihnen reden, wir haben da ein Problem“. So oder so ähnlich beginnen viele der Gespräche, die in meinem Schulsozialarbeiter- Büro geführt werden.

Die Gründe für diese vertraulichen Unterredungen sind unterschiedlicher Natur. Gemeinsam ist ihnen jedoch, dass SchülerInnen hier einen Ansprechpartner suchen, dem sie sich anvertrauen können. Jemand, der sie in speziellen Situationen beraten und Hilfe anbieten kann.
Das Spektrum reicht dabei von kleinen Wehwehchen über Streitigkeiten bis zum Einschreiten bei strafbaren Handlungen in- und außerhalb der Schule. Prävention zur Vermeidung solcher Eskalationen sind ebenso Bestandteil der Arbeit wie die Kooperation mit den Kontaktbeamten der Ortspolizei oder dem Jugendamt. Mitunter geht es auch darum, Bedrohungen und Gefahren für die SchülerInnen abzuwenden. Im Schulalltag sind solche Situationen glücklicherweise nicht die Regel. Hauptsächliches Ziel ist es, die Schüler dazu zu erziehen, ihrer Umwelt mit Respekt und positiver Grundhaltung zu begegnen, ihr Leben in die eigenen Hände zu nehmen, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen und an sich zu glauben. Erziehungsziele, die vom Elternhaus leider allzu oft nicht mehr wahrgenommen werden.
Durch spezielle Trainings versuchen wir schon ab der 5. Klasse, die Schüler zu teamfähigen, sozial denkenden Menschen zu erziehen. Gewalt als Mittel bei Differenzen wird nicht akzeptiert. Alternative Verhaltensweisen sollen gelernt werden.


Eine weitere wichtige Funktion meiner Tätigkeit als Schulsozialarbeiter ist auch die des Bindeglieds zwischen Schülern und Lehrern. Manchmal ist es einfach wichtig - sowohl für Schüler als auch für Lehrer -  einen Dritten zu hören, der die Situation von außen betrachtet und seine Meinung dazu sagt. Überflüssig zu erwähnen, dass dieser Dritte bei den beteiligten Parteien über einen guten Stand verfügen und seine Urteilsfähigkeit und Unbestechlichkeit über jeden Zweifel erhaben sein sollten. Im Idealfall hat ein Schulsozialarbeiter auch guten Kontakt zu den Familien der Schüler. Er verfügt dadurch über Informationen über die familiären Hintergründe und evtl. daraus resultierende Probleme und kann aufgrund dieses Wissens Situationen zielgerichteter und frühzeitiger beurteilen und verändern helfen.


Schulsozialarbeit ist ein schulunterstützendes, präventives Angebot der Jugendhilfe. Sie ist gleichwertiger Partner der Schule und versteht sich als Ergänzung im pädagogischen Gesamtkonzept.


Da die Aufgabenstellung an die Schulen sich über die reine Wissensvermittlung hinaus immer mehr in Richtung pädagogischer und sozialer Problematiken entwickelt, ist es absolut notwendig, dass Schule auch personell entsprechend ausgestattet ist. Die flächendeckende Installation von SozialarbeiterInnen an den Realschulen plus in Rheinland-Pfalz war hier ein wichtiger Schritt, dem nun weitere folgen müssen.

Rainer Klundt

 

 

Kooperationsprojekt mit Sven Ottke

 

Ex-Boxchampion Ottke spendet mit seinem  Charity-Projekt für die Orff-Realschule plus Bad Dürkheim
Er galt schon im Kindergarten als “Problemkind”, was später in der Schule nicht wirklich besser wurde, bis er eines Tages durch einen Schulfreund eher zufällig zum Boxen kam. Als Amateur gewann er 286 von 335 Kämpfen und als Profi hat er im Supermittelgewicht 21mal den WM Gürtel verteidigt. Der Sport hat das Leben von Sven Ottke verändert.
Am Treffendsten dokumentierte das die Berliner Morgenpost mit der Überschrift: „Seit er boxt prügelt er nicht mehr“
Heute ist er Privatier, lebt mit seiner Lebensgefährtin und zwei seiner drei Kinder in Karlsruhe, spielt leidenschaftlich und sehr gut Golf und engagiert sich im „Verbundnetz für den Sport“, einem Nachwuchsprojekt, bei dem junge Athleten auf ihrem Weg vom erfolgreichen Juniorensportler in die Weltspitze gefördert werden. Aus diesem Projekt sind mit Yvonne Bönisch (2004/Judo), Michael Rösch (2006/Biathlon), Fanny Fischer (2008/Kanu) und Britta Steffen (2008/Schwimmen) schon vier Olympiasieger hervorgegangen.
Aus seiner Lebenserfahrung mit dem Sport, dem Projekt mit den Nachwuchssportlern und seiner Golf-Leidenschaft ist das Charity-Projekt „Sven hilft..! e.V.“ (www.sven-hilft.de) entstanden, bei dem er mit großem persönlichen Einsatz Gelder generiert, die Projekten zugutekommen, die sich mit der Integration von Jugendlichen in die Gesellschaft beschäftigen.
Einerseits wird Ottke künftig bei seinen Auftritten bei Charity-Golfturnieren die Veranstalter auf sein Projekt „hinweisen“. Außerdem gibt es recht spektakuläre Events wie z. B.  seine Wette mit der Formel: „10 Olympiasieger – 1.000 Kilometer – 10.000 Euro“ die er anlässlich des 10jährigen Jubiläums der Medienservice GmbH, Frankfurt/M. hatte.  Dabei starteten „Sven & Friends“ eine Sternfahrt von Essen, Leipzig und Ingolstadt nach Frankfurt/Main. Es wurde gelaufen, geradelt, geschwommen, gepaddelt und gerudert. Insgesamt betätigten sich dabei  etwa  60 Sportler/innen. Mit dabei waren die Olympiasieger André Lange, Wolfgang Hoppe (Bob), Michael Rösch, Frank-Peter Roetsch (Biathlon), Olaf Ludwig, Robert Bartko, Mario Kummer, Karl Link (Radsport), Kerstin Förster (Rudern), Gunda Niemann-Stirnemann (Eisschnelllaufen) und Sylke Otto (Rodeln).  Aber auch aktuelle Sportler wie Romy Logsch (Bob), Jan Benzien (Kanu), Kathrin Müller (Triathlon), Ex-Weltmeister Marcel Hacker (Rudern) oder Judoka Luise Malzahn haben sich in den Dienst der guten Sache, bei der letztendlich 23.500 Euro Spendengelder zusammenkamen, gestellt.
Und jetzt geht es darum diese Gelder sinnvoll zu verteilen. „Die Betonung liegt auf sinnvoll und dazu benötigen wir lokale Hilfe. Mit dem an der Carl-Orff-Realschule plus Bad Dürkheim gestarteten Projekt „Berufsorientierungscamp“ sind wir sicher, eine sinnvolle Maßnahme zur beruflichen Integration von Jugendlichen zu unterstützen“, erklärt Ottke sein Engagement. Die 8. Klasse des berufsorientierten Zweigs der COR plus wird im November für drei Tage in der Jugendherberge Dahn eine intensive Schulung zum Thema berufliche Orientierung durchlaufen. Alle anfallenden Kosten werden vom Projekt Sven hilft. E.V. übernommen.

 

 

 

 

 

 

 

Sven hilft..! e.V. (www.sven-hilft.de ) ist eine Initiative der Sportler und Paten aus dem
„Verbundnetz für den Sport“ Vorsitzende: Bernhard Bock 0172/79 7 2004, Sven Ottke 0172/79 8 2000

 

 

 

 

 

 
 

 

 

 

 

 

   

 

 

Impressum und Disclaimer

         

Carl-Orff-Realschule plus - Kanalstraße 19 - 67098 Bad Dürkheim